Geschichte der Basilika


Die Basilika Mariathal ist eine katholische Wallfahrtskirche im Erzbistum Salzburg und gehört zum gleichnamigen Kloster.

Die Gründungslegende erzählt, dass ein Ritter Berthold von Fruntsprung mit seinem Bruder auf die Jagd gehen wollte und zu diesem Zweck seinen Bogen spannte und auf die Läden des Schlafzimmerfensters seines Bruders zielte. Gerade in diesem Moment öffnete dieser sein Fenster und wurde vom Pfeil tödlich getroffen und stürzte vom Balkon. Berthold irrte in den Wäldern des Brandenberger Tales umher und fand am Ausgang des besagten Tales in einem Baum das Bild der schmerzhaften Muttergottes. An dieser Stelle ließ er ein Kloster erreichten. Das Marienbild wird noch heute verehrt und befindet sich in der Gnadenkapelle.

Die Kirche selbst ist dem Heiligen Dominikus geweiht und wurde im Stil der Romanik errichtet. Ein erster Neubau erfolgte bereits 200 Jahre später in Stil der Gotik. Sie hatte bereits die Ausmaße der heutigen Kirche und wurde nach einem Brand 1682 im Sinne des Barock umgestaltet. Das Kloster ging in der Mitte des 15. Jahrhunderts in den alleinigen Besitz der Dominikanerinnen über. 1782 wurde das Dominikanerinnenkloster von Kaiser Joseph II. aufgelöst. Im Innenraum dominieren die Farben gold und schwarz, eine Vorgabe der Dominikanerinnen.

Die letzte Renovierung dauerte von 1989 bis 2009. Die Kirche wurde 2008 von Papst Benedikt XVI. zur Basilica minor erhoben.

 

Basilika Mariathal
Basilika Mariathal

Namenspatron

 

Dominikus wurde am 13. Juli 1234 von Papst Gregor IX. heilig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 8. August.

Er ist der Schutzpatron der Astronomen, der Wissenschaftler, der fälschlich Angeklagten, der Dominikanischen Republik und der Städte BolognaMadridund Córdoba.

 

Heute 2017 - 04 - 20 ist Nachtwallfahrt ab 19 Uhr.

 

 

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